Kravik Lyra - Daniel Garulli

Kravik Lyra

Das Original wurde in Norwegen in Kravik gefunden. Die Datierung ist ungewiss und stammt aus dem 13. Jahrhundert n.Ch. Historische Referenzen berichten von ähnlichen Lyras auch im 8. Jahrhundert n.Ch. Ursprünglich waren die Saiten sieben, die achte wurde später hinzugefügt.

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Jouhikko - Daniel Garulli

Jouhikko

Dieses Instrument finnischer Herkunft ist sowohl wegen seiner Form als auch wegen der Art, wie es gespielt wird, besonders. Außerdem kennt man bis heute seine Entstehungszeit nicht. Eine Steinskulptur aus der Katedrale von Nidaros-Trondheim bezeugt seinen Gebrauch auch noch im 12. Jhdt.

Der Körper, der an die Form eines Boots erinnert, ist aus einem einzigen Stück geschnitzt, die Saiten sind aus Pferdehaar.

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Wikinger Lyra 

Eine mögliche einfache Form einer hochmittelalterlichen Lyra zwischen dem 10. und dem 13. Jhdt mit den selben Charakteristiken der Lyra von Kravik. Die Dekoration auf der Rückseite des Instruments ist keine Replik, sondern einer wikingischen Darstellung im Stil von Mammen nachempfunden, welche um 970 n. Chr. datiert wird und Geri und Freki, Odins Wölfe, abbildet.

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Keltische Lyra 

Hypothetische Rekonstruktion einer gallischen (keltischen) Leier nach einem Basrelief aus dem 2. Jahrhundert v.Ch. Auch in diesem Fall ist der Körper aus einem Stück geschnitzt.

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Germanische Lyra

Hypotätischer Nachbau einer germanischen Lyra.

Der Wirbelhalter zeigt eine große Änlichkeit zu einem einzigartigen Fund aus Ribe, was darauf hindeutet das auch im Jahr 720 n.Ch. solche Instrumente verbreitet waren.

Diese Art von Lyra findet man schon bei den Alemannen wärend der Völkerwanderungszeit, und es ist nicht auszuschliessen das sie es schon früher gab. Genauso ist es für die Wikingerzeit, für die so manche Abbildung vorhanden ist.

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Fränkische Citole

Hypothetische Rekonstruktion einer Fränkischen Citole nach den Abbildungen des  Stuttgarter Psalter, Manuskript aus dem 9. Jahrhundert.

Es gibt neun Abbildungen dieses Instruments innerhalb desselben Manuskripts, die sich in einigen ästhetischen Details, in der Anzahl der Saiten (die zwischen vier und sieben variieren können) und in der Haltung während des Gebrauchs voneinander unterscheiden.

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Griechische Lyra

Hypothetische Rekonstruktion einer griechischen Lyra, teilweise basierend auf Darstellungen und teilweise auf Funden.
Im Allgemeinen hat diese Art von Lyra einen Korpus aus einem Schildkrötenpanzer, in diesem Fall besteht die Muschel aus Holz.
Der Resonanzboden ist aus Pergament und die Säulen aus Mufflonhorn.
Eine weitere Besonderheit ist das Fehlen echter Stifte, stattdessen werden "Protopyrole" verwendet, für die es auch im antiken Griechenland zahlreiche Belege gibt.

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